1.KEN-GURUS
2.Die TA-CHEN
3.MONOMEER
5.EX K. REMENTE
6.B.LEICHE
7.STAR-DRECK

 

Download das Akne-Spiel! 4.Die Downloden-Mäntel

 

Pickelsheim, Downtown, irgendwann im Juli, nicht mehr sauheiß, aber schwül, gegen 8 Uhr

Inzwischen hatte das Schiff am Pickelsheimer Binnenhafen angelegt. Als M.Older die ganzen riesigen Container sah, fragte er sich was da wohl drin sein würde; er fragte aber nicht nur sich, sondern auch S.Gully: "Was wird da wohl drin sein, S. Gully", fragte er. "Na was wohl, M.Older. Dies ist ein Binnenhafen, also werden auch Binnen drin sein, oder? Sie wissen ja: Natürliche Schönheit kommt von Binnen." Binnen war einer der größten Nachtcrèmehersteller in Pickelsheim; vor allem nach Gotham City wurde geliefert. Da wir man echt ganz Bläd, men. "Ihnen ist wohl die Seeluft nicht bekommen, sie sind ja noch ganz benommen, sind sie denn nie im Pool geschwommen und außerdem wirken Sie beklommen..." S.Gully reimte einfach für ihr Leben gern. Das einzige was sie noch lieber Tat war vöge... äh fi... fischen. Genau. Hmm. M.Older und S.Gully verliessen das Schiff über die Gangway und stiegen in ein Taxi. "Zum VPI-HQ, sagte M.Older." Endlich wieder zuhause.

V.P.I. Hauptquartier in Pickelsheim, M.Older's Büro, mit neuen Fenstern - 14.Juli 11.42 Uhr

S.Kinner und Claire Rasil betraten den Raum."Gut gemacht ihr Beiden," lobte er M.Older und S.Gully. "Ich würde sie ja jetzt gern in der den Urlaub schicken, aber wir haben bereits das nächste Probleme. Akne X. verteilt ihre schmierigen Parolen jetzt über das Internet. Sie versucht eine Armee der Fairniss zusammenzustellen. Ich zeig's ihnen: Wir klicken auf Systemsteuerung, System, Meminfo, dann unter Devices auf Gerätemanager und starten den Downloader Gorilla 3.5. So...Mist, Schutzverletzung in Modul Colonel.exe. Ich fahr kurz nochmal hoch." Also fuhr S.Kinner in den 30.Stock, zum Computerexperten Ed O'Ram. Der sagte, er müßte nur kurz den PCI-Bus mit einem IDE-Kabel, das UDMA-fähig ist überbrücken, damit das System wieder hochfährt. Außerdem Patch Adams3.6 raufspielen. Gesagt getan, und schon gings... S.Kinner drückte also auf die Downloden-Taste und schon spuckte der Materialisator eine von Akne Xeratuls häßlichen Kampfuniformen aus. Einen Downlodenmantel.... "Oh mein Gott, das ist schrecklich", bemerkte S.Gully. "Der Spezialist vom PC-Team des Hexagon ist gleich da, der wird auch helfen.Er geht nur noch kurz ein paar T-Shirts in der Altstadt von Pickelsheim kaufen. Er möchte unbedingt ein paar Souvenirs mit nach Hause bringen. Na ja wer kann's ihm verdenken, schließlich ist er immer so weit weit von zuhaus, einsamer Cowboy, weit weit von zuhaus. Und der Weg zu neuen Taten, ist noch viele Meilen weit.

Das Spezialisten-Team des Heagon beim Shopping.

Das Spezialistenteam vor einem T-Shirt-Geschäft.

V.P.I. Hauptquartier in Pickelsheim, M.Older's Büro, Kaffee mit Milch - 14.Juli 14.42 Uhr

Das Hexagon hatte -aufgrund der Bedrohung, die auf Stufe 001010100 geschätzt wurde- gleich mal ein hochkarätiges Team geschickt. Da waren Karl Enda, ein Spezialist für Echtzeitprogrammierung und ein erfahrener Programmierer, was das Zeitscheibenverfahren anging. Er hatte auch gleich mal einen Satz Zeitscheiben dabei, die sie, obwohl das bei so kleinen Bussen gar nicht notwendig war, bei der hinfahrt im Tacho hatten.

Wo hat er nur seine Federn gelassen?

Der Apache Webserver im Reservat

Stan Perl war der Spezialist für dynamische Seitengenerierung und den Einbruch auf fremden Rechnersystemen; er fand immer ein Tor (auf Englisch Gateway) um sich in Rechner zu hacken. Deshalb nannte er seine Programmiersprache auch Common Gateway Interface. Moni Thor-Kabl war die weibliche Hardwarespezialistin. Sie konnte Elektronik in sekundenschnelle analysieren, Rot, Grün und Blau unterscheiden und mit bis zu 150 Hz singen. Mike Rohsoft war der Aussenseiter im Team. Er war für die Überwachung der Programme zuständig und verlangte, daß pro geschriebener Codezeile 98 Zeilen Lizenzvereinbarung geschrieben werden mußten. Früher warens nur 95 und davor nur 3 Seiten und 11 Zeilen. Und jetzt wollte er dann auf 2000 umstellen. Einfach unvorstellbar. Das machte die ganze Software wahnsinnig langsam und fehleranfällig. Aus Gehässigkeit schrieben die Anderen Drei eine Routine, die eine schwere Schmutzverletzung meldete, wenn mal wieder ein Programm wegen einer Lizenz abstürzte. Außerdem wurde der Bildschirm auf Mike's Dauerzustand gesetzt: blau (und das war auch gemein: das stand nämlich für BLöde sAU). Aber zusammen waren Sie unschlagbar. Keiner konnte so gut Programme schreiben, oder andere Programme durch eigene Programme zum Absturz bringen. Dies nannte man dann Contragramm.

Sie stellten also ihre Superrechner in M.Older's Büro auf. Bald fanden Sie den Rechner, der dafür zuständig war: "Er liegt in einem Indianerreservat. Es ist ein Apache-Webserver."

"Gut finden Sie genau raus an welchem IP (Internet Platz) der Rechner steht," sagte M.Older und alarmierte das SWAT (Schiessen Wir Auf Terroristen), die Sondereinheit des V.P.I. Inzwischen hatten Sie den genauen Standpunkt lokalisiert, der Hubschrauber wartete auf dem Dach und alle stürmten hinauf. Als alle D'rin waren, haute M.Older die Helitür zu und der Hubschrauber hob majestetisch ab. Dann aber gab' der Pilot Gas, damit Sie rechtzeitig kamen; könnte ja sein, daß der Websmaster des Apache-Servers inzwischen seine Schlüsseldateien angeschaut hatte und den Port-Scan bemerkt hatte. Inwischen rief M.Older im Reservat an und gab sich als Kunde aus. "Ich hätte gerne eine Domain und e-mail Adressen", flunkerte er.

Der spezielle Spezialhubschrauber der Schnellen Eingraiftruppe S.W.A.T. des V.P.I. im aktuellen modischen Braun/Braun-Tarnton

Der Hubschrauber der Schnellen V.P.I.-Eigreiftruppe

"Tut mir leid, solche Dienste bieten wir schon lange nicht mehr an." "Sagen Sie mir ihren Namen mann, das ist 'ne Frechheit!" schrie M.Older. Aber damit hatte sich seine Vermutung bestätigt. "Bill Da Buch heiß ich, wenn Sie's glücklich macht, und jetzt Arrividerci." "OK, wie ich's mir dachte. Sie verweigern jeglichen Service. Wir greifen an. Das ist legal. Das fällt in den Denial of Service Attack Act von 1923. Der besagt, daß wenn Firmen Geschäfte hinterrücks verweigern kann man sie wegbomben." "Wie gut Sie sich auskennen", M.Older, "ich bewundere Sie", sagte der Chef der SWAT-Truppe Pit Zasalami. "Also S.Gully, wie ist der taktische Plan." "Gut, glaub' ich, sagte S.Gully." Deswegen nahmen Sie dann auch diesen. Sie liessen das SWAT per Fallschirm landen und warteten ab.

Apache Reservat, Webservertower, es dämmert, verdächtige Stille - 14.Juli 21.42 Uhr

Noch drei Minuten; Wart, wart...; noch 2 Minuten; ich geh' nochmal schnell pinkeln... Noch 60 Sekunden....es ging los. Der Helikopter flog von Süden ein Ablenkungsmanöver. Währenddessen brach das SWAT durch das Südtor und versuchte an den Uplodenserver zu kommen. Als dies nicht gelang entschlossen Sie sich für - die Sprengung.

Der Webserver-Tower zerbarst in tausend Teile...

Der Tower wird gesprengt.

"Also Jungs, wir müssen zum Tower", sagte Pit. "Wir verminen das Ding mit Trinitrotoluol und zünden dann die ganze Scheiße von der Ferne aus. Ich hab' bereits die Bestätigung erhalten, daß wir senden dürfen." "Sie meine sprengen, Sir?" "Natürlich spenden. Was red' ich wieder für einen Müll." Als brachten Sie die 300 gr hochexplosiven Sprengstoff überall am Turm an, inklusiver der Funkzünder, die über die Walkie Talkie's aktiviert wurden. Dann machten Sie sich aus dem Staub und verloren leider noch ein paar gute Männer beim Rückzug; leider auch ihren Alkoholiker T.Trinker, der sich gerade ein Haus oben in Arizona kaufen wollte. Am Land. Mit weissem Lattenzaun. Mit idyllischem Garten. Einer thailändischen Frau. Einem Hund. Einem abgefuckten Pick-up. Einer Fahne am Eingang...

Allerdings hatten sie auch einen kleinen Erfolg zu verbuchen. Sie machten Gefangene. "Wir haben Akne Xeratul, M.Older", funkte Pit zum Heli. M.Older war außer sich vor Freude. Sie sammelten die SWAT und die beiden Gefangenen ein und flogen weg. Die Drecksarbeit liessen sie dann doch lieber die Nationalbarden machen.

 

V.P.I. Hauptquartier in Pickelsheim, Verhörraum, 7.Kaffee mit Milch - 15.Juli 2.47 Uhr

"Geben Sie doch zu, daß Sie's sind Akne. Geben Sie's zu!" schrie S.Gully. Aus der Verdächtigen war nichts rauszubekommen; lag vielleicht da dran, daß sie stumm war. Irgendwann war die Akte von Akne Xeratul vom Zentralarchiv in Wasch in Ton da. "Vergessens Sie's S.Gully, daß ist sie nicht. Ihre Fingerabdrücke beweisen, daß das nur die Rechte Hand von Akne X. ist. Die Fingerabdrücke an der linken Hand sind die ihrer Gespielin und Mittäterin Rosa Furunkel. Und Zwergnase hier ist ein ehemaliger Schneider, der sich auf das Downlodengeschäft spezialisiert hatte, bevor sein e-commerce-Portal Pleite ging. Sein Name ist Flo Denmantl. Er wird gesucht weil er auf seiner Website www.neppster.nep Leute geneppt hat. Sperrt beide ein. Wir kriegen dich noch Akne."


"WIR KRIEGEN DICH NOCH!"

 

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Credits für die Erstellung
@AD
Datum der Erstellung
24.12.2000
 
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Der Wahnsinn ist irgendwo da draussen!