1.KEN-GURUS
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6.B.LEICHE
7.STAR-DRECK

 

Story 2 Die Rache des Ta-Chen Clans

 

So holten Sie sich die Verschiffungspapiere bei S.Kinner, als der zurück war, und machten sich auf die weite Reise nach Tralien.

V.P.I.-Transportschiff, 04.Juli, Hundabhängigkeitsfeier, im Dining-Room gegen 20:37 Uhr

Das Dinner am Tisch des Kapitäns hatte begonnen. Wie jedes Jahr feierte er die Hundabhägigkeit. Er hatte zwei niedliche Dobermänner. Plötzlich hielt es einen Schlag...Kawumm. Keiner fand das jedoch verdächtig. Noch nicht.

HIER GEHT's WEITER

 

 

 

 

 

 

 


 

Tralische Küste, 04.Juli, in den Mangrovensümpfen gegen 20:37 Uhr, schon wieder.

Scheinbar war die Besatzung in ein Zeitloch gefahren. Alle Uhren zeigten erneut das alte Datum an. Gruselig...Vielleicht war die Besatzung Schuld: Sie hatten alle Shorts mit Dreiecken an, sogenannte Bermudadreieck-Shorts. Vielleicht konnten sie später herausfinden was da vorgefallen war. Das Boot versteckten Sie in einer der vielen kleinen Buchten, die die Küste bot und tarnten es mit wilden Seerosen, Buschwerk und weiß der Geier was. Auf jeden Fall war's praktisch so gut getarnt, das sie es selbst nicht mehr sehen konnten.

Nun mußten sie noch auf den Abo-Rich-Genie warten. Plötzlich hörten Sie ein Geräusch: damdadadamdadadam dadadamda - damdadadamdadadam dadada.

...es war das schlagen von Hufen. Auf dem Pferd saß ein Mann mit einem Cowboy-Hut. M.Older dachte zunächst seinen alten Freund Gars Bruks zu erkennen...doch dann...

...war der Reiter schon hier. Es war der Führer. "Howdy, mein Name ist Ben K. Treight. Laßt uns zu meiner Ranch gehen; Pon de Rosa." M.Older war bereits gewarnt worden. Angeblich waren auf diese Ranch Pon de Rosa nur schwule Cowboys. Wenn man schon Little Ben heißt...Na ja. jedenfalls auf geht's auf die weite Reise. "M.Older ich geb Ihnen die Karte, ok. Falls wir uns verlieren sollten."

Das geschah aber nicht. Aber: Sicher ist sicher.

Tolle handgezeichnete Karte.

Die dolle handgemalte Karte.

 

Ranch Pon de Rosa, 05.Juli, in den Mangrovensümpfen gegen 10:11 Uhr, Frühstück

Der Planloswagen der Pon de Rosa

Endlich hatten Sie die Ranch erreicht. "Allo, allo. Isch begrüße euch auf der Ransch. Trinkt doch einen Prosecco." M.Older zog zunächst mal seine Daunen-Jacke aus, da ihm plötzlich so warm wurde...Little Ben, der Glöckner der Ranch fand das "total tuffig". M.Older fühlte sich irgendwie nicht wohl hier, weshalb er den Einsatz vorverlegte: "13 Uhr Einsatzbesprechung im Saloon der Ranch, damit wir dann gegen 18 Uhr, Anbruch der Dunkelheit, aufbrechen können. Fragen? Stelle fest keine."

Gegen 13 Uhr war die Einsatzbesprechung, die etwa 123 Minuten dauerte...und dann gegen 18 Uhr brach dasTeam endlich auf, um die Ta-Chen zu vernichten und die Ken Gurus zu finden.

Der Weg durch den Sumpf war beschwerlich, obwohl das ganze Team Sumpfschuhe hatte. Sind so ähnlich wie Schneeschuhe, nur halt für Sumpf. Mit Buschmessern bahnten sie sich ihren Weg, was gar nicht so einfach war, da die Dinger so schnell stumpf wurden; dann mußten neue gemacht werden: Busch abschneiden, eine Klinge schnitzen und schärfen...Gegen 21 Uhr mußten sie Rast machen, da die Vorhut den Hut verloren hatte. Idiot. Nur kurze Zeit später kamen sie an einen Zaun mit Schildern: No Trespassing - Secret HQ of Ta Chen. "Mein Gott S.Gully, dabei mach' ich so gerne Witze über Tre...ohne Tre-Spass ist mein Leben sinnlos", seufzte M.Older. Sie gingen am Zaun entlang und sahen den Eingang.

Dummerweise war er bewacht, von der berühmten Ta-Chen Viererkette. Da war kein vorbeikommen. M.Older hatte eine Idee: " S.Gully, geben Sie mir ihre Tasche. Die anderen nehmen diese Dinger." "Ihgitt, das sind ja Hände, M.Older." "Um genau zu sein: es sieht aus wie Hände, aber in Wirklichkeit sind es Handgranaten...ich werd' die Abwehrkette mit ihrer Krokotasche rauslocken, und die anderen schmeißen die Handgranaten d'rauf, ok?" Gesagt getan. M.Older wedelte mit der Tasche, die Wachen erkannten ihren alten Mitbruder Tasch Endieb, lösten die Viererabwehrkette auf und begannen M.Older zu verfolgen. Ein Regen von Handgranaten prasselte auf sie hernieder und keiner überlebte. Donner und Blitz und Explosionen überall. Welch' grausames Spektakel. Das Tor war nun frei, und unsere Freunde konnten sich unbemerkt ins Camp schleichen

Die berümte Viererabwehrkette - oft kopiert, aber nie erreicht.

Die berühmte Viererabwehrkette

Das Waisenhaus.

Haus der Bande, das sie geklaut hatten...

"Paßt auf, das ihr leise seid, daß sie uns nicht bemerken...",sagte S.Gully. Sie stiessen auf eine Villa mit einem tollen Reiterstandbild. Am Eingang war ein riesiges Schild Waisenhaus.

War das wirklich das Hauptquartier? M.Older:"Das Haus kenn' ich, das ist nur kopiert. Eigentlich stand es in Washington. Es verschwand letztes Jahr plötzlich. Unglaublich, daß diese verdammten Schweine es geklaut haben. Zeigen wir's ihnen, daß so etwas nie wieder vorkommt, oder Jungs?." "Äääääääh!" Die Männer waren motiviert und stürmten hinein. OK, wir gehen rein. Oberste Vorsicht." Stockwerk für Stockwerk durchkämmten sie das Haus. Obwohl sie extra große Kämme hatten, dauerte das dann doch ziehmlich lange. Und vor allem war's stinklangweilig. Außer in dem einen Zimmer, wo M.Older die Modelleisenbahn fand. Tolles Spielzeug, sogar mit der Baureihe 103.

Die mochte er besonders gern Tuuutuuu. Schon als Kind damals. Im Haus konnten sie niemanden finden. "M.Older, schauen sie mal, da draussen." "Da ist ja der Oberboss der Ken Gurus; scheinbar ist er gerade bei seiner meditativen Gartenarbeit. Eine gute Gelegenheit ihn festzunageln." "Ja, am besten an dem Baumstamm da drüben. Haben sie Hammer und Nägel parat?" "Jep. Gehen wir. "

Sie liefen die geräumigen Stufen des Hauses hinunter an marmornen Säulen vorbei, rechts war ein Buffet, links ein Sektempfang... "S.Gully, gehen Sie sofort von dem Sekt weg, wir sind bei der Arbeit." "Nur ein klitzekleines Glas M.Older, ok? Bitte, bitte bitte." Plötzlich hörte man einen lauten Zischer und es stank nach verbranntem Fleisch. "Was war das, S.Gully?"

Oooom Oooom

Ken Guru bei der meditativen Gartenarbeit.

Geschmorter Guru in Rotweinsauce.

Das Ende des Gurus

Sie liefen hinaus in den Garten. Auf dem Gartenweg lagen die Reste des Gurus...verdammt was ist passiert? "Sind sie wahnsinnig, sich hier aufzuhalten", tönte es hinter ihnen. "Ich hätte es wissen müssen, die Sieh Ei Ej." Es waren Blanka Waansin und Vera Aloe vom Geheimdienst. "Wir wollten unseren neuen Verbrecherlaser, der satelitengestützt ist, testen. Er scheint ziehmlich gut zu sein, oder? Da is nix übriggeblieben." "Ihr verdammten Wahnsinnigen, wir wollten ihn doch lebend", schrie M.Older. "Jetzt können wir Akne X. wieder nicht aufspüren. Ihr verblödeten, dämlichen Geheimdiensttussels." "M.Older, seien sie lieber ruhig, sonst sind sie der nächste...alles klar? Also: Schnauze halten und heimfahren. Wir wurden direkt vom Prasidenten geschickt, um sein Haus zurück zubringen. Ende der Diskussion. Ciaociao."

Also zogen Sie von dannen Richtung Küste. Dort angekommen, mußten Sie erstmal das verdammte Boot wieder finden, das sie ja so gut versteckt hatten. Das dauerte 3 Stunden. Und obwohl ihnen diesesmal nicht zu feiern zumute war, prellten Sie sich trotzdem die Birne mit billigem Alkohol zu. Sie sassen erneut in der Offiziersmesse mit dem Captain.

 

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Credits für die Erstellung
@AD
Datum der Erstellung
01.11.2000
 
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