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So holten Sie sich die Verschiffungspapiere bei S.Kinner, als der zurück
war, und machten sich auf die weite Reise nach Tralien.
V.P.I.-Transportschiff, 04.Juli, Hundabhängigkeitsfeier,
im Dining-Room gegen 20:37 Uhr
Das Dinner am Tisch des Kapitäns hatte begonnen.
Wie jedes Jahr feierte er die Hundabhägigkeit. Er hatte zwei niedliche
Dobermänner. Plötzlich hielt es einen Schlag...Kawumm. Keiner
fand das jedoch verdächtig. Noch nicht.
Tralische
Küste, 04.Juli, in den Mangrovensümpfen gegen 20:37 Uhr, schon
wieder.
Scheinbar war die Besatzung in ein Zeitloch gefahren.
Alle Uhren zeigten erneut das alte Datum an. Gruselig...Vielleicht war
die Besatzung Schuld: Sie hatten alle Shorts mit Dreiecken an, sogenannte
Bermudadreieck-Shorts. Vielleicht konnten sie später herausfinden
was da vorgefallen war. Das Boot versteckten Sie in einer der vielen kleinen
Buchten, die die Küste bot und tarnten es mit wilden Seerosen, Buschwerk
und weiß der Geier was. Auf jeden Fall war's praktisch so gut getarnt,
das sie es selbst nicht mehr sehen konnten.
Nun mußten sie noch auf den Abo-Rich-Genie warten. Plötzlich
hörten Sie ein Geräusch: damdadadamdadadam dadadamda
- damdadadamdadadam dadada.
...es war das schlagen von Hufen. Auf dem Pferd saß ein
Mann mit einem Cowboy-Hut. M.Older dachte zunächst seinen
alten Freund Gars Bruks zu erkennen...doch dann...
...war der Reiter schon hier. Es war der Führer. "Howdy,
mein Name ist Ben K. Treight. Laßt uns zu meiner Ranch gehen;
Pon de Rosa." M.Older war bereits gewarnt worden. Angeblich
waren auf diese Ranch Pon de Rosa nur schwule Cowboys. Wenn man
schon Little Ben heißt...Na ja. jedenfalls auf geht's auf
die weite Reise. "M.Older ich geb Ihnen die Karte, ok. Falls
wir uns verlieren sollten."
Das geschah aber nicht. Aber: Sicher ist sicher.
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Die dolle handgemalte Karte.
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Ranch Pon de Rosa, 05.Juli,
in den Mangrovensümpfen gegen 10:11 Uhr, Frühstück
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Endlich hatten Sie die Ranch erreicht. "Allo, allo. Isch
begrüße euch auf der Ransch. Trinkt doch einen Prosecco."
M.Older zog zunächst mal seine Daunen-Jacke aus, da ihm plötzlich
so warm wurde...Little Ben, der Glöckner der Ranch fand das
"total tuffig". M.Older fühlte sich irgendwie nicht
wohl hier, weshalb er den Einsatz vorverlegte: "13 Uhr Einsatzbesprechung
im Saloon der Ranch, damit wir dann gegen 18 Uhr, Anbruch der
Dunkelheit, aufbrechen können. Fragen? Stelle fest keine."
Gegen 13 Uhr war die Einsatzbesprechung, die etwa 123 Minuten
dauerte...und dann gegen 18 Uhr brach dasTeam endlich auf, um
die Ta-Chen zu vernichten und die Ken Gurus zu finden.
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Der Weg durch den Sumpf war beschwerlich, obwohl das
ganze Team Sumpfschuhe hatte. Sind so ähnlich wie Schneeschuhe, nur
halt für Sumpf. Mit Buschmessern bahnten sie sich ihren Weg, was
gar nicht so einfach war, da die Dinger so schnell stumpf wurden; dann
mußten neue gemacht werden: Busch abschneiden, eine Klinge schnitzen
und schärfen...Gegen 21 Uhr mußten sie Rast machen, da die
Vorhut den Hut verloren hatte. Idiot. Nur kurze Zeit später kamen
sie an einen Zaun mit Schildern: No Trespassing - Secret HQ of Ta Chen.
"Mein Gott S.Gully, dabei mach' ich so gerne Witze über Tre...ohne
Tre-Spass ist mein Leben sinnlos", seufzte M.Older. Sie gingen am
Zaun entlang und sahen den Eingang.
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Dummerweise war er bewacht, von der berühmten
Ta-Chen Viererkette. Da war kein vorbeikommen. M.Older hatte eine
Idee: " S.Gully, geben Sie mir ihre Tasche. Die anderen nehmen
diese Dinger." "Ihgitt, das sind ja Hände, M.Older."
"Um genau zu sein: es sieht aus wie Hände, aber in Wirklichkeit
sind es Handgranaten...ich werd' die Abwehrkette mit ihrer Krokotasche
rauslocken, und die anderen schmeißen die Handgranaten d'rauf,
ok?" Gesagt getan. M.Older wedelte mit der Tasche, die Wachen
erkannten ihren alten Mitbruder Tasch Endieb, lösten die Viererabwehrkette
auf und begannen M.Older zu verfolgen. Ein Regen von Handgranaten
prasselte auf sie hernieder und keiner überlebte. Donner und
Blitz und Explosionen überall. Welch' grausames Spektakel.
Das Tor war nun frei, und unsere Freunde konnten sich unbemerkt
ins Camp schleichen
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Die berühmte Viererabwehrkette
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Haus der Bande, das sie geklaut hatten...
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"Paßt auf, das ihr leise seid, daß
sie uns nicht bemerken...",sagte S.Gully. Sie stiessen auf
eine Villa mit einem tollen Reiterstandbild. Am Eingang war ein
riesiges Schild Waisenhaus.
War das wirklich das Hauptquartier? M.Older:"Das
Haus kenn' ich, das ist nur kopiert. Eigentlich stand es in Washington.
Es verschwand letztes Jahr plötzlich. Unglaublich, daß
diese verdammten Schweine es geklaut haben. Zeigen wir's ihnen,
daß so etwas nie wieder vorkommt, oder Jungs?." "Äääääääh!"
Die Männer waren motiviert und stürmten hinein. OK, wir
gehen rein. Oberste Vorsicht." Stockwerk für Stockwerk
durchkämmten sie das Haus. Obwohl sie extra große Kämme
hatten, dauerte das dann doch ziehmlich lange. Und vor allem war's
stinklangweilig. Außer in dem einen Zimmer, wo M.Older die
Modelleisenbahn fand. Tolles Spielzeug, sogar mit der Baureihe 103.
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Die mochte er besonders gern Tuuutuuu. Schon als
Kind damals. Im Haus konnten sie niemanden finden. "M.Older,
schauen sie mal, da draussen." "Da ist ja der Oberboss
der Ken Gurus; scheinbar ist er gerade bei seiner meditativen Gartenarbeit.
Eine gute Gelegenheit ihn festzunageln." "Ja, am besten
an dem Baumstamm da drüben. Haben sie Hammer und Nägel
parat?" "Jep. Gehen wir. "
Sie liefen die geräumigen Stufen des Hauses
hinunter an marmornen Säulen vorbei, rechts war ein Buffet,
links ein Sektempfang... "S.Gully, gehen Sie sofort von dem
Sekt weg, wir sind bei der Arbeit." "Nur ein klitzekleines
Glas M.Older, ok? Bitte, bitte bitte." Plötzlich hörte
man einen lauten Zischer und es stank nach verbranntem Fleisch.
"Was war das, S.Gully?"
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Ken Guru bei der meditativen Gartenarbeit.
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Das Ende des Gurus
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Sie liefen hinaus in den Garten. Auf dem Gartenweg
lagen die Reste des Gurus...verdammt was ist passiert? "Sind
sie wahnsinnig, sich hier aufzuhalten", tönte es hinter
ihnen. "Ich hätte es wissen müssen, die Sieh Ei Ej."
Es waren Blanka Waansin und Vera Aloe vom Geheimdienst. "Wir
wollten unseren neuen Verbrecherlaser, der satelitengestützt
ist, testen. Er scheint ziehmlich gut zu sein, oder? Da is nix übriggeblieben."
"Ihr verdammten Wahnsinnigen, wir wollten ihn doch lebend",
schrie M.Older. "Jetzt können wir Akne X. wieder nicht
aufspüren. Ihr verblödeten, dämlichen Geheimdiensttussels."
"M.Older, seien sie lieber ruhig, sonst sind sie der nächste...alles
klar? Also: Schnauze halten und heimfahren. Wir wurden direkt vom
Prasidenten geschickt, um sein Haus zurück zubringen. Ende
der Diskussion. Ciaociao."
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Also zogen Sie von dannen Richtung Küste. Dort angekommen,
mußten Sie erstmal das verdammte Boot wieder finden, das sie ja
so gut versteckt hatten. Das dauerte 3 Stunden. Und obwohl ihnen diesesmal
nicht zu feiern zumute war, prellten Sie sich trotzdem die Birne mit billigem
Alkohol zu. Sie sassen erneut in der Offiziersmesse mit dem Captain.
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