2.Die TA-CHEN
3.MONOMEER
4.DOWNLODEN
5.EX K. REMENTE
6.B.LEICHE
7.STAR-DRECK

 

Story 1 Im Land der Ken-Gurus

Pickelsheim, Downtown, irgendwann im Juli, sauheiß, aber schwül, gegen 8 Uhr morgens

Servus, grüast's euch zur neuen Staffel. Also, da waren Sie wieder, unsere Erretter, die eigentlich schon ganz nett waren, und nachdem sie mal so ein paar Monate glücklich gelebt hatten, mächtig gefi...ederte Freunde kennengelernt hatten, und Akne Xeratul scheinbar tod, ausgestorben war oder einfach keine Lust mehr hatte, andere zu Verbrechen anzustiften, begann das Unglück von Neuem. Inzwischen hatten Sie auch einen neuen Dienstwagen erhalten, einen lilablassblauen, mit dem sie fordfuhren, wenn nicht die Bremsen klemmten. Verdammte Dreckstechnik. Es war ein spezielles Wüsten-Fahrzeug, das sogar mit einer Bar ausgestattet war und trug den Modellnamen Ka-Bar. Aber sonst war's schon schön.

So fuhren unsere Helden mal wieder zu ihrem N-Akten Archiv, gaben wie immer ihre gesamte Kleidung an der Pforte ab, damit Sie die N-Akten ansehen durften, den Gleiches zu Gleichem, und betraten den Raum. "M.Older, starren Sie etwa auf meinen Hinter...kopf?" "Nein, aber um ehrlich zu sein, steh' ich zu ihren Ansichten, vor allem, wenn ich sie nackt seh. Also eigentlich steh' ja nicht ich, sondern C E N S O R E D",sagte M.Older, die Sau. S.Gully war entsetzt, aber M.Older hörte nicht auf: " Am liebsten würd' ich Sie jetzt am Tisch tanzen sehen, in einem braun-rosa gestreiften Feinripp-Unterhemd; das nennt sich dann Ripp-Show." S.Gully war immer noch entsetzt und entegenete ihm energetisch: "Sie verdammter Showinist; ich werd' niemals so eine Show abziehen, höchstens ausziehen, und zwar meinen Eßtisch." "Toll, dann kann ich sie ja am Eßtisch vernaschen, die Süßigkeiten. Ich mag ihren Humor, und wenn Sie kochen könnten, sogar ihren Hummer." Inzwischen waren Sie angekommen. "Wir ziehen uns beide magisch an, S.Gully, finden Sie nicht?" "Wenn wir uns anziehen würden, wären wir nicht nackt, sie verdammter, verblödeter, verplanter Vollidiot (Alliteration!)." Sie beendeten ihr Zwiegespräch und begannen mit der Arbeit, dem N-Akten stöbern. In den langen, engen dunklen Gängen fürchtete sich S.Gully immer, wenn Sie allein war, aber heute hatte der Raum ein spezielles, grausames Flair. Irgendetwas stimmte nicht. Ein leichter, kalter Lufthauch fuhr ihr durch's Haar. S.Gully fühlte sich beobachtet. Sie konnte nichts entdecken. Sie öffnete den Karton mit dem Aktenzeichen XY-ChiWaWa0815 und entdeckte mehrere kleine Hunde darin. "Das sind ja Chiwawa's, COOL !!!". Sie liebte diese pussierlichen Dinger, drehte sich um , ob sie beobachtet wurde und da das nicht der Fall war, steckte sie die Trophäen ein. Sie war leidenschaftliche Sammlerin, und zuhause neben der großen Glasvitrine mit der Geschmackskondomsammlung stand ihr Chivas Regal, in dem schon ganz ganz viele davon waren. So 7 Stück. Sie nahm den Karton, deckelte in wieder zu und stellte ihn in die riesige fördertechnische Einrichtung zurück. Manche sagen auch einfach Regal dazu. Das war übrigens EsAhPe gesteuert.

Die beiden sahen mächtig ausgestopft aus. S.Gully versteckte die beiden Bestien unter ihre Bluse(*), schmuggelte sich am Pförtner vorbei und tat die beiden in ihren Einkaufskorb, als sie außer sich und Sichtweite war. Davor hatte sie sich noch dumm anreden lassen müssen: "Ciao S.Gullymaus, da haste aber zwei niedliche Dinger heute, was",schmunzelte der Pförtner.

Als sie den Korb im Kofferraum des KFZ ordnungsgemäß abgestellt und nach StVO (Straßen Verzurrungs-Ordnung ) gesichert hatte, legte sie den zweiten Gang ein und fuhr los.

Nach wenigen Kilometern hörte Sie ein erbärmliches Wimmern. Als sie ihren Wagen stoppte (in einer unübersichtlichen Kurve) und den Kofferraum öffnete, sprangen ihr die beiden Killerbestien entgegen.

Killer-Bestien

Die Killerbestien im Korb

Sie waren mutiert, hatten lange Ohren, einen Einkaufsbeutel um den Hals (zum schmuggeln, wie sich noch herausstellen sollte) und griffen S.Gully an. Gottseidank hatte sie ihr Reichenhaller-Jodsalz-Spray gegen Bestien aller Art dabei. Hilft auch bei Talkshowmoderatoren. Sie kramte es zw. Lippenstift, einem vergammelten Schinken-Käse-Sandwich, einem benutztem Kondom mit der Geschmacksrichtung Kirsch-Banane-Salami und ihren restlichen Schinkelnudeln vom Mittagessen, die sie als kleinen Snack für zwischendurch in ihre Tasche geschüttet hatte, aus ihrer Handtasche. Sie war leicht verletzt. Nix Schlimmes, nur Hautirritationen im Gesicht und ein paar Kratzer im Wagen. Der schöne Wagen. Sie kontaktierte S.Kinner fernmündlich, mit ihrem kombinierten Handy/Vibra-phon, daß sie so günstig bei Karl Statt im Elektronikeinzelhandel bekommen hatte. Dadurch hatte sie den armen Mann um seine Existenz gebracht, schließlich war es sein einziger Artikel gewesen. Dabei wollte er noch eine Kette Sanitärgeschäfte eröffnen, die Zeh und A... heißen sollten. Oder vielleicht auch Dusch Wuchtl. Keine Ahnung. Wo waren wir? Ach ja sie rief S.Kinner an. Der war allerdings nicht da... Pech. Also M.Older per SMS anmailen.

Übrigens: Habt ihr euch nicht gefragt, warum sie den 2.Gang eilegt? Na natürlich weil Sie keine Ahnung vom Führen eines KFZ hat. Doofe Frage ==> doofe Antwort.

So, da SMS-te sie nun ihrem Kollegen, der gerade beim Wi...schen des Küchenbodens war. M.Older zog seine Putzhandschuhe aus, trat aus Versehen noch in den Eimer mit Putzwasser, das frühlingsfrisch roch (mmmmh) und sah auf das Display seines Organ-izers. Aha, message von S.Gully. Meistens kamen auf seinem Organ-izer nur die neuesten Organspendenkandidaten rein. Das Ding hatte er bei einem Ärztekongress in Thympanon geschenkt bekommen, als er sich einen Satz Chirurgenmesser, extragünstig, aus 16 MnCr5 Stahl, Rockwellhärte C 66, gekauft hatte. Der Tupfer war kostenlos dabei, wie auch der Organ-izer. Nancy, Nancy schauen Sie nur wie günstig. Das ist wirklich uuuuuuuuuuuuuuuuuuunglauuuuuuuuuuublich. Ja, wiiiiiiiirkliiiiiiiiich. Er fuhr sofort los, Richtung S.Gully.


Pickelsheim, am Stadtrand, 04.Juli, noch sauheißer, weniger schwül, gegen 10 Uhr morgens

Als er ankam, saß sie noch ganz verdattert auf der Motorhaube und rauchte gerade. Mist, und er dachte er hätt' s ihr ausgetrieben. Neuer Versuch, neues Glück. Aber nicht jetzt. Der Vorfall war verdächtigt, doch sie konnten den Fall im Moment nicht lösen. "Kommen Sie, S.Gully, fahren wir ins V.P.I-HQ zum Chef.


Pickelsheim, VPI-HQ, 04.Juli, noch sauheißer, weniger schwül, gegen 13:11 Uhr, 3 Sekunden

M.Older fertigte noch eine Phantomzeichnung (ist übrigens gar nicht so einfach in einem Jagdflugzeug bei 2 Mach zu zeichen; dafür gar nicht schlecht, oder?) der mutierten Bestien an; anhand S.Gully's detaillierter Beschreibung, sie hatte ein fotografisches Gedächtnis (sie wußte jederzeit, welchen Belichtungswert sie einstellen mußte, bzw. welchen ISO-Film sie verwenden sollte), fanden Sie in ihrer riesigen Datenbank (das war eine riesige Fabrikhalle, in der die größte Datenbank weltweit war. Sie war im Kalten Krieg von IKEHR angefertigt worden; auf dieser Eckbank fanden bis zu 1000 Leute gleichzeitig Platz); jedenfalls als Sie die Schublade öffneten und in der Datenbank rumwühlten (da war eine riesen Unordnung drin, weil jeder einfach die Akten reinschmiss), fand M.Older zufällig das passende Foto des Verbrechers. Es war der schon längst totgeglaubte Ken Guru aus Tralien. Fahr' einfach mit deiner Maus (nein, mit der PC-Maus) über die Phantomzeichnung rechts, und Du kannst das alte, qualittiv schlechte Bild sehen, das bereits elektronisch nachbearbeitet wurde. Wie es anfangs aussah, siehst Du links oben!

Ken Guru

M.Older's Phantombild und das
alte Fahndungsfoto des Gurus...
Hat sie sich toll gemerkt, oder?

Da half nur noch eines jetzt, als Sie die Identität des Gurus rausgefunden hatten: Nach Tralien fahren um ihm einen Besuch abzustatten; leider waren die Gurus von den Ta-Chen bewacht. Wie's weitergeht? Lies Teil 2...

* Den logischen Fehler bemerkt? Sie hatte ja gar nichts an. Tja, wirklich unheimlich, oder. Da läuft's einem kalt den Rücken runter; wie wenn man unter der Dusche steht, und der Warmwasserhahn klemmt. Brrr.

 

 

Weiter zum Teil 2

 


Credits für die Erstellung
@AD
Datum der Erstellung
08.10.2000
 
All rights reserved by me, them, everybody or anyone else.
Der Wahnsinn ist irgendwo da draussen!